FC Kirchhundem 1946 e.V.
FC Kirchhundem 1946 e.V.

 FCK entscheidet intensives Derby für sich

7. Spieltag

FC Langenei-Kickenbach – FC Kirchhundem 3:4

0:1 Goncalves (24.)

1:1 (35.)

1:2 Burghardt (FE, 45.)

2:2 (46.)

2:3 Isufi (53.)

3:3 (74.)

3:4 Burghardt (FE, 68.)

 

Wow. Dieses Spiel unter Flutlicht war – wie zu hören war – den Zuschauern ihr Eintrittsgeld allemal wert. Zumindest sofern man neutraler Betrachter oder als Fan des FC Kirchhundem dabei war. 7 Tore, 9 gelbe Karten und 3 Platzverweise sprechen für sich.

Das Spiel, das aufgrund des Kreisschützenfest bereits auf Mittwoch vorverlegt worden ist, hatte im Vorfeld bereits Brisanz. Denn auf Seiten des FCK spielen zwei Ex-LaKi-Kicker, außerdem hatte man ja noch die Ergebnisse aus der letzten Saison im Kopf. Und dann war da noch eine Spielankündigung auf der Homepage des Gastgebers. Unsere Mannschaft hat also keine weitere Motivation mehr gebraucht, um sich auf das Spiel einzustellen.

Zu Beginn allerdings spielte das Team ohne Kapitän Moritz Sasse, der im Urlaub weilt, sehr unkonzentriert, hektisch und ungenau. So kam der Gegner immer wieder zu Kontern, Abschlüssen und auch gefährlichen Standardsituationen. Man hatte Glück, dass man nach 20 Minuten und zwei Alutreffern noch nicht zurücklag.

Mit dem ersten eigenen Torschuss ging man dann in Führung- und wie! Bruno Goncalves fackelte aus 30 Metern nicht lange und nagelte den Ball unhaltbar in den linken Torgiebel. Nun waren die Kirchundemer Akteure besser in der Partie. Nur kurze Zeit später scheiterte Enes Isufi mit seinem Kopfball knapp. So unerwartet wie das 1:0 fiel, fiel dann in der guten Phase des FCK auch das 1:1. Man machte aber ungeachtet dessen weiter und bekam quasi mit dem Pausenpfiff die Gelegenheit zur Führung. Nach einem berechtigtem Handspiel im 16er zeigte der gute Schiri auf den Punkt. Diese Chance ließ sich der etatmäßige Elfmeterschütze Tim Burghardt nicht nehmen. Mit dem 2:1 ging es in die Pause.

Man nahm sich nun erst einmal vor, sicher zu stehen. Dies hatte sich nach wenigen Sekunden jedoch erledigt - in der 46. Minute traf der Gastgeber nach einem schönen Distanzschuss zum Ausgleich. Nun nahm das Spiel langsam fahrt auf, die Zweikämpfe wurden härter und es kam Stimmung auf den Platz. Auch von den Zuschauern von außen wurde Hektik ins Spiel gebracht. Sieben Minuten nach dem Ausgleich gab Enes Isufi die passende Antwort. Er verwandelte eine super Vorlage von Omar Radocic zum erneuten Führungstreffer. Wiederum nur kurze Zeit später geriet Kapitän Bruno Goncalves in einen Zweikampf, aus dem von beiden Seiten eine Schubserei am Boden liegend hervorging. Leider sah er danach die rote Karte und wird dem Team einige Spiele fehlen.

Die Situation und dazugehörige Kommentare der Zuschauer brachten erst recht Feuer in „den Käfig“. In den Folgeminuten kam kaum noch ein Spielfluss zustande, es folgten vier gelbe Karten sowie eine gelb-rote Karte in kürzester Zeit. Unter anderem auch eine strittige Entscheidung im Sechzehner des FCK, wo der Schiedsrichter allerdings zum Entsetzen des Heimteams nicht auf den Punkt zeigte, sondern dem Spieler eine gelbe Karte wegen einer Schwalbe zeigte. Nun waren die Gemüter bei den Heimfans endgültig erhitzt, teilweise standen Zuschauer nach der Entscheidung auf dem Spielfeld und schrien Ihren Frust raus. Mitten in diese Phase folgte das 3:3. Nach einer Flanke funktionierte die Abseitsfalle der FCK-Abwehr nicht. Der Gegner stand frei vor dem Tor und musste nur noch einschieben. Nun war alles auf 0, sowohl das Ergebnis als auch die Anzahl der Spieler auf dem Platz.

Es folgte ein offener Schlagabtausch, beide gingen auf den Sieg. Nach einem Konter/Solo von Alex Eichhorn wurde dieser im Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt – der zweite Elfmeter. Wieder trat Burghardt an und verwandelte wieder souverän in die gleiche Ecke.

Der Gastgeber schmiss in den letzten sieben Minuten nochmal alles nach vorn. Die Spieler des FC Kirchhundem warfen sich aber mit Mann und Maus in den Ball und in die Zweikämpfe. Spannung bis zum Ende.

Aufgrund der Vorkommnisse gab es auch noch 4 Minuten Nachspielzeit. Hier bekam der noch ein LaKi-Spieler wegen Beleidigung die rote Karte. Kurze Zeit später hatte man den Sieg über die Zeit gebracht. Während die Spieler des FCK jubelten, wurde der gute Schiedsrichter von LaKi zuschauern bedrängt bevor plötzlich das Licht von den Verantwortlichen des Heimteams ausgeschaltet wurden, obwohl sich noch einige Zuschauer sowie auch Spieler auf dem Platz befanden.

Das ist – trotz dieses aufreibenden Spiels – nicht die feine Art.

 

Was bleibt: Der FCK kann Auswärtstore schießen, der FCK kann auswärts gewinnen und hat in diesem Spiel eine Wahnsinns-Moral gezeigt. Mit nun 12 Punkten steht man auf Platz 6 der Tabelle.

Weiter geht es erst nächste Woche Donnerstag, den 27. September. Im Pokal-Achtelfinale ist man beim Klassenrivalen TuS Lenhausen zu Gast. Auch hier erwartet die Mannschaft von Fritz Sasse ein intensives Spiel. Anstoß ist um 19:30 Uhr.

 

Wieder kein Punkt für Werner-Team

5. Spieltag

SG Serkenrode/Fretter 2 – FC Kirchhundem 2 5:2

0:1 Kampmann (6.)

1:1 (18.)

1:2 Dahlke (24.)

2:2 (53.)

3:2 (ET, 68.)

4:2 (84.)

5:2 (90.)

 

Auch nach fünf Spieltagen steht die 2. Mannschaft noch ohne Punkt am Tabellenende der Kreisliga C. Gegen die Reserve der SG Serkenrode/Fretter verlor man 5:2, dabei war ein Punkt lange Zeit in Reichweite.

Zu Beginn sogar noch mehr als nur der Punkt. Bereits in der 6. Minute führte man durch ein Tor von Marcel Kampmann. Nachdem die Führung nach 18 Minuten egalisiert wurde, traf man nur kurze Zeit später zur Führung in Person von Marius Dahlke. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Kurz danach erfolgte der erneute Ausgleich, bevor Spielertrainer Basti Werner 20 Minuten vor dem Schluss ein Eigentor unterlief. Danach versuchten die Männer des FCK alles um den Ausgleich zu erzielen. Dabei ergaben sich Freiräume für das Heimteam, welche diese zwei Mal zum Endstand nutzten (84. / 90.).

Schade, dass man sich nicht mit dem ersten Punktgewinn belohnen konnte. Mund abwischen und weitermachen!

Für die Zweite geht es erst am 30. September weiter. Dann mit dem nun sechsten Versuch auf den ersten Punktgewinn. Allerdings kommt mit dem TuS Halberbracht ein spiel-und offensivstarker Gegner in die Heitmicke. Anstoß ist bereits um 12:30 Uhr.

Rummenigge Schule 2018 - Ein Artikel von Lokalplus Lennestadt

Kirchhundem. 63 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren haben am Wochenende, 31. August bis 2. September, die Fußballschule von Michael Rummenigge am Kirchhundemer Sportplatz besucht. Auf die Beine gestellt wurde diese, wie auch zuletzt im Jahr 2016, von der Jugendabteilung des FC Kirchhundem.

Der Sportplatz des FCK wurde zum professionellen Trainingsgelände für den Nachwuchs umfunktioniert. Es standen unter anderem Übungen in den Bereichen Ballkontrolle, Technik, Dynamik und Schnelligkeit auf dem Trainingsplan. Vor Ort war auch wieder der „Soccer Fun Park“, ein Fußball-Erlebnispark, wo es verschiedene Technik- und Geschicklichkeitsübungen zu absolvieren gab. Die Schüler übten in mehreren altersgerechten Gruppen.

Hier kam auch eine Neuheit der Fußballschule erstmals zum Einsatz. Das Gerät verfügt laut B-Lizenz-Trainer Andreas Lichtner über ein spezielles Lichtschrankensystem, mit dem individuelle Trainings ermöglicht werden. „Gerade in Sachen Koordination, Spielübersicht und Reaktionsschnelligkeit sollen die Kinder an dieser Station geschult werden“, so Lichtner. Drei Tage, vier TrainingseinheitenZu Beginn erhielten alle Teilnehmer einen Trikotsatz der Fußballschule sowie eine Tasche mit einer Brotdose und Flasche. Am Freitag stand eine zweistündige Trainingseinheit auf dem Programm, am Samstag hatte der Nachwuchs gleich zwei zweistündige Einheiten und am Sonntag nochmal eine zu absolvieren. Abschließend standen eine „Mini WM“ und die Siegerehrung auf dem Programm. Hier erhielten alle Kinder einen kleinen Pokal sowie eine Urkunde.

„Schulleiter“ Michael Rummenigge hat in seiner Profi-Karriere für Borussia Dortmund, den FC Bayern München und für die deutsche Nationalmannschaft gekickt und mehrere Meistertitel, DFB-Pokalsiege sowie den DFB-Supercup gewonnen.  Weitere Trainer vor Ort waren Andreas Lichtner, der die Fußballschule seit 2009 leitet, Peter Wongrowitz, der unter anderem als Trainer bei Schalke 04 und Borussia Dortmund fungierte, sowie Bernd Vosseler, der als Spezialist in Sachen Jugendarbeit gilt.37 Kicker des FCK„Es ist wieder eine gelungene Sache geworden. Das Wetter ist optimal. Wir danken außerdem der Firma Mennekes, ohne die das Fußballcamp nicht möglich gewesen wäre“, sagte Jugendwart Florian Schreiter, der federführend für das Projekt verantwortlich war. „Beim letzten Mal lag der Termin besser, die Saison hat nun schon begonnen. Trotzdem sind wir und auch die Fußballschule mit der Resonanz zufrieden.“ Neben 37 Kickern aus den eigenen Reihen seien Teilnehmer aus dem gesamten Gemeindegebiet sowie aus Bad Fredeburg dabei gewesen.

„An der Freude der Kinder haben wir Erwachsenen auch Freude. Die Kinder werden an den Sport und an den Fußball herangeführt. Das spricht für die Jugendarbeit des FC Kirchhundem“, sagte Walter Mennekes, der seit Jahren eine Freundschaft zu Familie Rummenigge pflegt. Michael Rummenigge komme immer wieder gerne in die Gemeinde.

 

Mit mehr als 60 teilnehmenden Kindern sei das Interesse an der Fußballschule auch weiterhin da. Mennekes lobte zudem die Arbeit des neuen 1. Vorsitzenden Hartmut Baßenhoff. „Der FC Kirchhundem hält die Tore für Kinder und Jugendliche offen. An ihnen liegt die Zukunft“, so Mennekes abschließend.

Alle Bilder sind von Nils Dinkel Redaktion Lokalplus Lennestadt

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